Aktuelles aus der Klein- bzw. Wirtschaftsregion


Smart-Cafés im Oktober

21.10.2020, Els, Gasthaus Enne, 13:30 Uhr
23.10.2020, Bad Traunstein, Bibliothek, 17-18 Uhr
28.10.2020, Sallingberg, Bibliothek, 16:30-18 Uhr (speziell für iPhone)

Smart-Cafés im November

13.11.2020, Grafenschlag, Sitzungssaal Gemeinde, 16:30-18 Uhr
19.11.2020, Sallingberg, Teichstüberl, 15 Uhr
20.11.2020, 3611 St. Johann, Bibliothek, 17-18 Uhr
24.11.2020, Kottes, Gasthaus Schrammel, 13:30 Uhr (speziell für iPhone)
27.11.2020, Bad Traunstein, Bibliothek, 17-18 Uhr


Koordinierungsstelle Wald: Brief an alle Waldbesitzer, diese werden ab 19. Oktober 2020 persönlich zugestellt.


Humusveranstaltung am 15.10.2020 GH Schrammel, Frankenreith und 22.10.2020 GH Kirchberger, Himberg


Smart Café startet im September!

Ab September starten wir im Waldviertler Kernland mit den Smart Cafés. Unsere Handybegleiter beantworten Ihre Fragen zur Handynutzung. Gemeinsam werden aktuelle Themen zu Smartphone, Tablet & Co besprochen, auftretende Probleme gelöst und hilfreiche Tipps ausgetauscht. Die Teilnahme ist kostenlos, die Handybegleiter freuen sich auf Sie!

Im September sind die Termine der Smart-Cafés an die MahlZeit-Treffen gekoppelt. Am 1. September findet im GH Angerer (Stixendorf) und am
25. September beim Mohnwirt Neuwiesinger Armschlag) jeweils im Anschluss an das Mittagessen (ab ca. 13:30) ein Smart-Café statt.


Wiki Herbstausgabe ist bereits Online!
ACHTUNG: Flohmarkt in Sallingberg am 27. September 2020 ist ABGESAGT!!


Koordinierungsstelle Wald # Unterstützung bei der Erhaltung des Waldes für Generationen # Unterstützt die Waldbesitzer, die ihren Wald nicht selbst betreuen können. Infos unter: www.waldundholz.at oder ein Video
Infos für Waldbesitzer aktualisiert 6. August 2020

Wald-Videos für waldferne Waldbesitzer erstellt. aktualisiert 17.08.2020

Die Koordinierungsstelle Wald WKL erstellte gemeinsam mit Experten vom Verein zur Förderung des Waldes leicht verständliche Kurzvideos.

Ziel der Kurzvideos ist es, besonders Personen die einen Wald besitzen, diesen aber selbst nicht bewirtschaften können, Wissen rund um das Thema Borkenkäferabwehr, Waldbewirtschaftung und Grenzfindung zu vermitteln. „Ich bin begeistert wie die Experten des Vereins zur Förderung des Waldes es geschafft haben, komplizierte Zusammenhänge einfach und auch für Laien verständlich darzustellen.“, zeigt sich die Projektleiterin der Koordinierungsstelle Wald, Doris Maurer, von den Videos beeindruckt.

Die Videos sollen besonders waldfernen Waldbesitzern erste Einblicke, in die derzeitigen Herausforderungen zum Erhalt eines stabilen und gesunden Waldes geben. Demgemäß erläutert Wolfgang Chaloupek (ehemaliger Leiter der Bundesforste Waldviertler-Voralpen), dass die in einem Baumstamm befindlichen Borkenkäfer innerhalb kürzester Zeit bis zu 250.000 Nachkommen produziert. Es aber nur ca. 200 Borkenkäfer bedarf, um einen Baum abzutöten.

Der Obmann des Vereins zur Förderung des Waldes, Gerhard Blabensteiner stellt die natürlichen Gegenspieler des Borkenkäfers vor und erläutert wie befallen Bäume gefunden werden können. Das durch das Entrinden im Wald einerseits wichtige Nährstoffe im Wald bleiben und dies auch eine gute Maßnahme gegen die Borkenkäferausbreitung ist, stellt Herbert Grulich (ehemaliger Waldwirtschaftslehrer) vor.

Martin Forstner (Wildbiologe und Forstingenieur) zeigt die potenziale der Naturverjüngung im Wald auf und welchen Einfluss das Wild auf das Aufkommen unterschiedlicher Baumarten hat. Wie man den monetären Wert eines Baumes gut Abschätzen kann erläutert Christian Häusler (Prokurist Habsburg Lothringen Gut Persenbeug). Über das Finden von Grenzen im Wald und welche Rolle dabei die Katastermappe spiel, spricht Dominik Mesner vom Vermessungsbüro Schubert.

Auch drei Waldbetreuer geben in den Videos Einblick in Ihrer Arbeit und Ihre Motivation, Waldeigentümer, die ihren Wald selbst nicht betreuen können, zu unterstützen. Auch das Angebot der Koordinierungsstelle Wald wird in einem kurzen Trailer vorgestellt.

Die Videos wurden in Kooperation mit Christian Prinz (littleprinz.at) erstellt, welcher es hervorragend schaffte das persönliche Interesse und die Überzeugung der Experten einzufangen. Die Videos werden auf der Webseite www.waldundholz.at veröffentlicht und laufend auf Sozialen Medien präsentiert.

Foto: Koordinierungsstelle Wald WKL, Making Off Videos, Video Wald Trailer


Bald kommt STUPSI – STUPSI ist da!! 17.08.2020 GRATIS zum Downloaden!

STUPSI ist die Gesundheits-App für ältere Menschen. Sie wurde in den letzten Monaten eigens für und mit älteren Personen entwickelt und soll diese zu einem gesundheitsbewussteren Verhalten an-stupsen.  

Bei STUPSI steht die Verknüpfung von virtueller und realer Welt im Zentrum. Die App soll die Kommunikation und das Kennenlernen neuer Personen fördern und zu Verbesserungen in drei wichtigen Gesundheitsbereichen führen. Die Entwicklung von STUPSI erfolgte durch das Zentrum für angewandte Spieleforschung der Donauuniversität Krems in Zusammenarbeit mit dem Waldviertler Kernland, NÖ Regional und Treffpunkt Bibliothek.

„Zu Beginn der Entwicklung, im Juni 2019, wurden über 60 Personen aus der Zielgruppe befragt und deren Wünsche, Bedenken und Anforderungen erhoben. Diese Interviews stellten die Basis für die Entwicklung dar“, zeigt sich Projektleiterin Doris Maurer (GF Waldviertler Kernland) von der Mitarbeit der älteren Menschen begeistert.

Bei der Konzeption wurde darauf geachtet, dass keine Anmeldung mittels Mailaccount erforderlich ist. Auch stand eine einfache Bedienung im Vordergrund. STUPSI regt an, unterschiedliche Aktivitäten im Bereich körperliche Gesundheit, geistige Gesundheit und soziale Teilhabe durchzuführen, ohne dabei Leistungsvorgaben zu machen. Jeder kann sich persönlich passende Ziele setzten. STUPSI regt z.B. an, dass man spazieren geht. Ob man dabei 2.000 oder 10.000 Schritte geht, kann jeder nach seinen Möglichkeiten selbst entscheiden. Wichtig ist, aktiv zu werden.

Testen Sie STUPSI vorab

Neugierig geworden, was STUPSI noch alles kann? Dann melden Sie sich mit Ihren Freunden oder Kollegen bei uns: office@waldviertler-kernland.at. Das Team von STUPSI sucht derzeit Gruppen von Personen, die STUPSI gerne vor der breiten Einführung testen möchten. Gruppengröße und Alter sind zweitrangig, wichtig ist, dass Sie Spaß am Testen von neuen Möglichkeiten haben und gemeinsam einen gesünderen Lebensstil erreichen möchten.   

STUPSI ist Teil des Projekts “Digital, gesund altern“, welches vom Fonds Gesundes Österreich im Rahmen der Initiative „Auf gesunde Nachbarschaft“ unterstützt wird. Ziel der Initiative ist es, besonders ältere Personen zu einem gesünderen Lebensstil zu animieren und ihre Gesundheitskompetenz zu steigern. Umgesetzt wird das Projekt „Digital, gesund altern“ in den 14 Gemeinden des Waldviertler Kernlands.

Das Projektteam freut sich schon auf die vielen Anmeldungen!

Regine Nestler und  Elisabeth Höbartner-Gußl vom Waldviertler Kernland, Paul Schachenhofer von der NÖ Regional, Simon Wimmer von der Donau Uni Krems, Projektleitung Doris Maurer vom Waldviertler Kernland, Christoph Schönsleben von Treffpunkt Bibliothek, Natali Denk von der Donau Uni Krems und Obmann des Waldviertler Kernlands Bgm. Christian Seper; Foto: Claus Schindler

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NEUER Kernland Obmann

Robert Hafner übergibt sein Amt als Obmann des Vereins Waldviertler Kernland an Bgm. Christian Seper.

Bei der heurigen Generalversammlung, die unter Sicherheitsvorkehrungen im Martinssaal stattfand, standen auch Neuwahlen des Vorstandes an. Im Mai 2015 hatte Robert Hafner das Amt vom damaligen Obmann Dieter Holzer übernommen. Er konnte den eingeschlagenen Weg erfolgreich weiterführen. Einige Höhepunkte aus seiner fünfjährigen Amtszeit:

  • Die Kleinregion wird mit 9 NÖ-Kinderbetreuungseinrichtungen Vorreiter im Hinblick auf flexible Kleinkindbetreuung und schafft rund 20 Facharbeitsplätze.
  • Mehrere Großprojekte wie MahlZeit, ABS-Café oder KLAR! bringen Fördergelder in Millionenhöhe in die Gemeinden.
  • Das Kerland-Team erringt Preise, wie den österreichischen Vorsorgepreis, den 1. Platz in der Dorf- und Stadterneuerung oder den Bibliotheks-Award.
  • Die Gemeinde Weinzierl/Walde beschließt, der Kleinregion beizutreten und ist seit Oktober 2016 ein willkommenes Mitglied des Kernlands.

„Es sind große Schuhe, die ich mir da anziehe“, meinte Christian Seper daher nach seiner einstimmig angenommenen Bestellung zum neuen Obmann. Robert Hafner gab jedoch die Zusicherung, dass die Zusammenarbeit mit den 14 Gemeinden stets reibungslos und konstruktiv verlaufen wäre, und dass mit Geschäftsführerin Doris Maurer und ihrem Team eine starke Kraft vorhanden sei, die auch in Zukunft den Erfolgskurs der Kleinregion fortsetzen würde.

Derzeit arbeitet man in der Kleinregion am Projekt „Digital, gesund altern“, das vor allem älteren Menschen über die Nutzung digitaler Technik einen gesundheitsfördernden Lebensstil erleichtern soll. Die zugehörige Gesundheits-App „STUPSI“ ist kurz vor der Fertigstellung. Das Großprojekt KLAR!, Maßnahmen zur Klimawandelanpassung, geht schon in die dritte Phase und widmet sich so wichtigen Themen wie Humusaufbau, Waldbewirtschaftung, Wetterereignisse, Katastrophenhilfe, und vieles mehr. Langjährige Projekte wie MahlZeit oder ABS-Café zeigen, dass die Initiativen von der Bevölkerung gut angenommen werden und nachhaltig bestehen. Und auch letztes Jahr ist es gelungen, aus jedem von den Gemeinden investierten Euro € 8,45 an Fördergeldern zurück in die Region zu holen.

Mehr zu den einzelnen Projekten und wie sich der neue Vorstand insgesamt zusammensetzt, kann man auf www.waldviertler-kernland.at nachlesen.

Foto: Waldviertler Kernland,
WKL – Maurer-Hafner: Mit einem Schwingerl voll regionaler Produkte bedankten sich die 14 Kernland-Gemeinden bei ihrem scheidenden Obmann.

WKL-Obmannwechsel: Robert Hafner wurde mit Wehmut verabschiedet, Christian Seper mit Freude begrüßt. Doris Maurer, als stabiler Fels in der Brandung, freut sich auf die weitere Zusammenarbeit.

WKL-Robert Hafner: Robert Hafner kann auf fünf erfolgreiche Jahre guter Zusammenarbeit für die Kleinregion zurückblicken.

WKL-Christian Seper: Trotz Vollzeitjob und Bürgermeisteramt war Christian Seper bereit, dass ihm einstimmig anvertraute Amt des neuen Obmanns anzunehmen.

WKL – Maurer-Hafner: Mit einem Schwingerl voll regionaler Produkte bedankten sich die 14 Kernland-Gemeinden bei ihrem scheidenden Obmann.

05. Juni 2020


14. Mai 2020

Viel Neues tut sich im Waldviertler Kernland. Die Digitalisierung schreitet voran, im Bereich Klimawandelanpassung wurden die ersten Maßnahmen abgeschlossen und die Förderzusage für die Weiterführung (bis 2023) von der Förderstelle bereits erteilt. Es werden Aktivitäten zur aktiven Nutzung von leerstehenden Objekten geplant und die Kinder & Ferien Akademie bringt auch dieses Jahr wieder vielen Kindern einen abwechslungsreichen Sommer.

Auch im Vorstand des Vereins Waldviertler Kernland stehen Veränderungen bevor. So wird am 28. Mai ein neuer Vorstand gewählt und im Laufe des Jahres die strategische Ausrichtung des Waldviertler Kernlands überarbeitet. Aufgrund der Ausgangsbeschränkungen konnte die Vorstandssitzung des Vereins Waldviertler Kernland im April nicht wie geplant stattfinden. Da wichtige Beschlüsse gefasst werden mussten, wurde die Sitzung kurzerhand via Videokonferenz abgehalten. Dies war für einige Gemeindevertreter eine neue, spannende Erfahrung, welche einige veranlasste, diese Möglichkeiten auch in anderen Bereichen zu nützen.

Die erste Vorstandssitzung per Video-Konferenz klappte reibungslos.

Digitalisierung

Digitalisierung

Im Rahmen des Projektes „Digital, gesund altern“ konnten die Schulungen der Handybegleiter*innen (Personen, die ältere Personen im Umgang mit dem Handy begleiten) nicht wie geplant durchgeführt werden. Es konnte aber eine Gruppe älterer Nutzer*innen aus unterschiedlichen Gemeinden gefunden werden, die sich mit Videotelefonie-Systemen auseinandersetzen möchte.

Durch das Kennenlernen dieser Möglichkeiten wird die Teilnahme an Onlinekursen (Kochen, Fremdsprachen, Sport, Nähen…) einfach. Auch das Videotelefonieren mit Enkelkindern oder Freunden wird damit für Sie zum Kinderspiel. 

Unsere Gesundheits-App STUPSI ist in der Endphase der Entwicklung und soll im Mai von einer größeren Gruppe getestet werden. Dazu suchen wir noch Personen, die die App ausprobieren möchten.  Unterstützen Sie uns bei der Entwicklung der kostenlosen Gesundheits-App STUPSI und werden Sie Tester oder Testerin. Regine Nestler r.nestler@waldviertler-kernland.at freut sich auf Ihre Rückmeldung.


Klar! – es wird immer wichtiger!

Klar! – es wird immer wichtiger!

KLAR! – es wird immer wichtiger!

Der milde Winter und die Trockenheit im April zeigen wieder einmal deutlich, dass sich unser Klima verändert. Die Anpassung an diese Veränderung ist daher ein zentrales Thema, dass uns alle betrifft. In den letzten zwei Jahren konnten dafür über € 330.000,- an zusätzlichen Fördermitteln in die Gemeinden des Waldviertler Kernlands geholt werden.

Daher freut es die Kernland Gemeinden besonders, dass die Region bereits die Förderzusage für die Weiterführung von KLAR! (=Klimawandelanpassungsmodellregion) erhalten hat. Nachstehende Maßnahmen sollen in den kommenden drei Jahren weitergeführt bzw. umgesetzt werden:

  • Humussicherung & Humusaufbau: Das Projekt „Humusaufbau mit Hackschnitzeln“ soll dabei weitergeführt werden. Es ist der Versuch mit Hilfe von Mikrobakterien und Hackschnitzeln auf landwirtschaftlichen Flächen Humus zu erzeugen.
Landwirt Manfred Häusler bei einer ersten Begehung der Versuchsflächen.
  • Koordinierungsstelle Wald: Diese wird vom Verein zur Förderung des Waldes getragen und vom BMLTR gefördert. Ziel ist es für derzeit nicht bewirtschaftete Flächen Waldbetreuer*innen aus der Region zu finden, welche die Pflege der Waldflächen langfristig übernehmen. Nähere Infos dazu auch auf www.waldundholz.at
  • Leerstehende Objekte nützen: Es sollen Möglichkeiten gefunden werden, derzeit leerstehende Objekte zu nützen, ohne dass diese verkauft werden müssen.
  • Naturgefahren-Check: Jeder, der Interesse hat, erhält von der KLAR! Region einen Naturgefahrencheck (Hagel, Oberflächenwasser, Hochwasser, usw.) für sein Privathaus. Einfach ein Mail an office@waldviertler-kernland.at, Betreff: „Naturgefahrencheck“, sowie die Adresse und Kontaktdaten senden.  
  • Bichel, Kobel und Baumreihen: Der Wert dieser für unsere Region typischen Landschaftselemente soll weiter erhoben und verbreitet werden. 
  • Gute Nachbarschaft rettet Leben: Bei dieser Maßnahme soll ein flächendeckendes Ersthelfer-Netzwerk und ein Internet- und stromfreies Kommunikations-Netz aufgebaut werden.
  • Phänologie: In den Gemeinden werden 10-Jahreszeiten-Hecken gepflanzt, anhand derer die phänologischen Jahreszeiten beobachtet werden können.
  • KLAR! Akademie: Auch die Kinder & Ferien Akademie widmet sich in Zukunft den Themen der Klimawandelanpassung. Das Programm für 2020 finden Sie unter www.ferienakademie.at

Nähere Informationen zu den einzelnen Projekten finden Sie auch auf: www.waldviertler-kernland.at

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