Pressemitteilung Leaderregion Südliches Waldviertel-Nibelungengau

Ottenschlag, 25. Juni 2021

PRESSEMITTEILUNG
Mit viel Enthusiasmus startet der Vorstand vom Verein Lebensweg in die neue Periode. Der Weitwanderweg wird durch Maria Laach als 23. Gemeinde ergänzt. Das LEADER-Projekt wird noch weiter vorangetrieben.

Trotz der pandemiebedingten Absagen von zwei Pfingstwanderungen und einer Herbstwanderung war der „Verein zur Errichtung und Ausbau des Lebenswegs“ viel beschäftigt. Vereinsobmann Konrad Friedl hatte bei der Generalversammlung am Mittwochabend einiges zu berichten. Im Vorjahr wurde der Weitwanderweg mit Stempelboxen, Stempelpass und Wandernadel ausgestattet. Lebensweg-Kappen, Herz-Anhänger und eigene Ansichtskarten wurden angefertigt, damit die Wanderer auch Souvenirs von ihren Erlebnissen mit nach Hause nehmen können.
Im heurigen Jahr wurden auch schon Meilensteine gesetzt. Die Gemeinde Maria Laach wird als 23. Gemeinde in den Lebensweg integriert. „Maria Laach ist mit dem Naturpark Jauerling sicherlich eine Bereicherung für den Lebensweg. Zwar ist es eine lange Schleife von etwa 15 Kilometern, die man einschneiden muss, aber die zahlt sich auf jeden Fall aus“, ist sich Friedl sicher. Demnächst wird Maria Laach auch in der Wanderkarte sowie im Folder des Lebenswegs ergänzt.
Dem Thema Mobilität – die bisherige Schwachstelle des Weitwanderweges – hat sich der Verein besonders intensiv gewidmet. „Es ist uns gelungen, mehrere Taxiunternehmen für den Lebensweg zu gewinnen. Damit können wir alle Etappen am Lebensweg mit Taxis abdecken“, verkündete der Vereinsobmann stolz.

Andreas Schwarzinger, Geschäftsführer von Waldviertel Tourismus, sprach über den aktuellen Wander-Boom und das Lebenswegpartnerprogramm, das im Herbst ausläuft. Gleichzeitig wird bereits an einer neuen Tourismus-Strategie sowie an einem erweiterten LEADER-Projekt (Phase 3) gefeilt. „Wir haben versucht, einen Maßnahmenplan zu entwickeln, der den Lebensweg für die nächsten Jahre fit macht. Es geht darum, das Projekt weiter voranzutreiben und noch mehr Wertschöpfung auszulösen“, betont Schwarzinger. Ein großer Schritt wird die Zertifizierung des Weitwanderweges bei den „Österreichischen Wanderdörfern“, dem größten Weitwanderportal im deutschsprachigen Bereich. Zusätzlich soll eine Wertschöpfungsanalyse durchgeführt werden.

Die Phase 3 des LEADER-Projektes wurde bereits bei der Leaderregion Südliches Waldviertel – Nibelungengau eingereicht und soll bis Ende 2023 laufen.
Nachdem die anwesenden Gemeindevertreter über die Tätigkeiten im Verein informiert wurden, standen die Neuwahlen an. Dabei wurde das Vorstandsteam für eine weitere Periode bestätigt. Wenig überraschend: Die Wahl fiel einstimmig aus.

Im Vorstandsteam:
Obmann: Konrad Friedl
Obmann-Stellvertreter: Veronika Schroll und Franz Lumesberger
Kassier: Angela Fichtinger
Kassier-Stellvertreter: Benno Sulzberger
Schriftführer: Manfred Hackl
Schriftführer-Stellvertreter: Friedrich Fürst

Projektkontakt:
Leaderregion Südliches Waldviertel – Nibelungengau
Geschäftsführer Ing. Thomas Heindl
Email: t.heindl@leaderregion.at
Tel.: 02872/2007913

Pressekontakt:
Anna Faltner, Bakk.phil., BA
Email: a.faltner@leaderregion.at
Tel.: 0650/8410654

Fotomaterial:
Bildtext: Bei der Generalversammlung (v. l.): Waldviertel Tourismus-Geschäftsführer Andreas Schwarzinger, Kassierin Angela Fichtinger, Irene Kamleithner (Telecenter Südliches Waldviertel), Obmann Konrad Friedl, Schriftführer Manfred Hackl, Kassier-Stellvertreter Benno Sulzberger, Obmann-Stellvertreterin Veronika Schroll, Schriftführer-Stellvertreter Friedrich Fürst, Obmann-Stellvertreter Franz Lumesberger und Tanja Wesely (Telecenter Südliches Waldviertel).
Fotocredit: Anna Faltner/Leaderregion

Ottenschlag, 18. April 2021

33 Mitgliedsgemeinden nahmen online an der Generalversammlung teil. Welche Ziele sich die Leaderregion für die neue Förderperiode (2021-2027) gesteckt hat, entnehmen Sie bitte dem angefügten Pressetext.

Fotomaterial:
Bildtext: Die Generalversammlung der Leaderregion Südliches Waldviertel-Nibelungengau fand heuer online statt. Obmann Dieter Holzer und Geschäftsführer Thomas Heindl erklärten die Ziele der neuen Förderperiode. Fotocredit: Anna Faltner/Leaderregion

Knapp 60 Teilnehmer zählte die Generalversammlung am vergangenen Freitagabend, die via Zoom-Meeting stattfand. Gleich zu Beginn war eine Zustimmung der Vereinsmitglieder nötig, um Videokonferenzen auch in allen Gremien rechtens durchzuführen und darin Beschlüsse zu fassen. Das passiert in der Videokonferenz mit der visuellen Reaktion „Daumen hoch“.

Erfreulich: Mittlerweile haben alle 33 Mitgliedsgemeinden in ihren Gemeinderäten beschlossen, in der neuen Förderperiode wieder mit an Bord zu sein. „Das ist wichtig. In den letzten 20 Jahren haben wir mit einem Projektvolumen von über 50 Millionen Euro wichtige Impulse in der Region umgesetzt. LEADER heißt, dass wir, also die Bürger, bestimmen können, wo und wie die Fördergelder eingesetzt werden – natürlich im Rahmen unserer Strategie“, betonte Leaderregions-Obmann Dieter Holzer.

Kurz zur aktuellen Situation: In der vergangenen Förderperiode (2014-2020) wurden 84 Projekte vom Projektauswahlgremium der Leaderregion genehmigt. Die Fördermittel wurden ausgeschöpft, aktuell wird mit einem Übergangsbudget weitergearbeitet. „Trotz Corona wurden Projekte eingereicht. Und auch die Zusammenarbeit mit dem Land und dem Ministerium funktioniert momentan sehr gut. Auch für das Team im Leaderbüro ist das Homeoffice kein Problem“, berichtete Leaderregions-Geschäftsführer Thomas Heindl.

Für 2021 befinden sich gerade acht Projekte in Planung. Viele weitere sollen in der Förderperiode von 2021 bis 2027 kommen. „Wir haben vor, mit dem Projekt ‚Lernende Region‘ ein großes Netzwerk für die Bildungsanbieter zu schaffen und zu erweitern. Außerdem sammeln wir Ideen für Digitalisierungsprojekte, mit denen wir nicht nur Arbeitsplätze in der Region sichern, sondern auch neue anbieten wollen. Unsere Region könnte von Telearbeit sehr profitieren“, erklärte Heindl seine Ziele für die kommenden Jahre. Wichtig sei dazu ein kompetentes Qualitätsmanagement. Das heißt: Die Projektauswahlkriterien werden genauer definiert und die Fördersätze adaptiert. Damit möchte die Leaderregion in Zukunft sogenannte „Schirmprojekte“ starten. „Wir wollen die Ersten sein, die das machen. Man stellt sich einen Schirm vor, unter dem mehrere Projekte stehen. Das gibt uns mehr Kraft für gemeinsame Vorhaben“, betont der Geschäftsführer.

Projektkontakt: Leaderregion Südliches Waldviertel – Nibelungengau
Geschäftsführer DI Thomas Heindl, Email: t.heindl@leaderregion.at
Tel.: 02872/2007913

Pressekontakt: Anna Faltner, Bakk.phil., BA
Email: a.faltner@leaderregion.at, Tel.: 0650/8410654


Pressemitteilung, Ottenschlag 12. Oktober 2020

„So schön ist es in meiner Region.“ Unter diesem Motto lädt die Leaderregion Südliches Waldviertel – Nibelungengau zur Teilnahme an einem Fotowettbewerb ein. Gesucht werden die Schönheiten der Region!


PRESSEMITTEILUNG, Ottenschlag, 05. Oktober 2020

Aufruf zur Einreichung von Projekten, Einreichfrist 9.11.2020


PRESSEMITTEILUNG, Ottenschlag, 26. Juni 2020

Eigentlich hätte die Generalversammlung der Leaderregion Südliches Waldviertel – Nibelungengau schon im März stattfinden sollen, das Versammlungsverbot aufgrund des Coronavirus machte das Treffen aber unmöglich. Drei Monate später, am Mittwochabend, wurde die Generalversammlung nun mit den Vertretern der 33 Mitgliedsgemeinden und den Arbeitsgruppen im Gasthaus Mostlandl in Erlauf abgehalten. „Um ungestört weiter arbeiten zu können, haben wir Ende April digital eine Vorstandssitzung abgehalten“, informierte Obmann Dieter Holzer gleich zu Beginn.

Welchen Wert Leader für die ländliche Region tatsächlich hat, machten Obmann und Geschäftsführer an diesem Abend deutlich. „Leader ist die einzige Initiative in der Europäischen Union, wo die Region selbst entscheiden kann, welche Projekte unterstützt und welche Strategien verfolgt werden sollen“, betonte Geschäftsführer Thomas Heindl. Genügend Potenzial ist jedenfalls vorhanden. Immerhin liegt die Leaderregion Südliches Waldviertel – Nibelungengau mit bisher 77 bewilligten Projekten im NÖ-Schnitt sehr weit vorne.

Innerhalb der letzten 15 Jahre konnten mit Unterstützung der Leader-Initiative regionale Projekte in der Höhe von etwa 50 Millionen Euro realisiert werden.  „Wir brauchen engagierte Leute, die in den nächsten Jahren mitarbeiten wollen, unsere Region noch lebenswerter zu gestalten“, lud Obmann Dieter Holzer alle Anwesenden ein. Im Moment befinden sich 20 Projekte in der Pipeline. Das LEADER-Projekt „Lernende Region“ soll durch Digitalisierung noch mehr Aufschwung erfahren. „Wir möchten ein Bildungsangebot im ländlichen Raum schaffen, damit die Leute nicht in die Großstadt fahren müssen. Webinare wären da eine Möglichkeit“, erklärt Heindl.

Ein weiterer Fokus liegt auf dem LEADER-Projekt „Lebenswertindex“. Markus Speringer und Martin Heintel vom Institut für Geographie und Regionalforschung (IfGR) an der Universität Wien haben sich in ihrer Studie mit den Themen Einkommen und Wohnen, Beschäftigung, Gesundheit, Bildung, Soziales und Versorgung, Finanzen sowie der Demographie beschäftigt. Konkret: Wie lebenswert ist die Region? Bei der Generalversammlung am Mittwochabend präsentierten sie ihre Ergebnisse. Dabei stellte sich heraus, dass die Natur, der gesellschaftliche Zusammenhalt, die Gesundheit, innovative Arbeitgeber und auch die mobile Erreichbarkeit starke Vorzüge der Gemeinden innerhalb der Leaderregion sind.  Momentan werden auf Basis dieser Studie Handlungsfelder definiert, welche in konkrete Entwicklungsstrategien münden sollen, speziell für EU-Förderperiode 2021-2027.

Fotomaterial: Bildtext: Bei der Generalversammlung im Gasthaus Mostlandl (v. l.): Georg Strasser (Vorstandsmitglied, Bauernbundpräsident und Nationalratsabgeordneter), Thomas Heindl (Geschäftsführer der Leaderregion Südliches Waldviertel-Nibelungengau), Franz Freitag (Vizebürgermeister Erlauf), Dieter Holzer (Obmann der Leaderregion Südliches Waldviertel – Nibelungengau), Markus Speringer und Martin Heintel (Institut für Geographie und Regionalforschung).

Fotocredit: Anna Faltner/Leaderregion

Projektkontakt: Leaderregion Südliches Waldviertel – Nibelungengau, Geschäftsführer DI Thomas Heindl,
Email: t.heindl@leaderregion.at, Tel.: 02872/2007913

Pressekontakt: Anna Faltner, Bakk.phil., BA;
Email: a.faltner@leaderregion.at
Tel.: 0650/8410654

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