Check den Respekt – NÖ sagt NEIN zu sexualisierter Gewalt

Die Präventionsinitiative Check den Respekt ist eine landesweite Kampagne zur Stärkung eines respektvollen Umgangs miteinander und zur Vorbeugung von sexualisierter Gewalt, insbesondere im Umfeld von Kindern und Jugendlichen. Sie richtet sich vor allem an Gemeinden, Vereine, Jugendorganisationen und Menschen, die mit jungen Menschen arbeiten.

Ziel der Kampagne

Die Kampagne verfolgt das Ziel, Respekt, Gleichberechtigung und klare Grenzen im Umgang miteinander zu fördern. Damit soll frühzeitig verhindert werden, dass sich respektloses Verhalten, Sexismus oder Grenzüberschreitungen entwickeln und später zu Gewalt führen.

Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass junge Menschen stark von digitalen Inhalten, sozialen Medien und teils problematischen Rollenbildern beeinflusst werden. Die Initiative möchte dem entgegenwirken, indem sie positive Vorbilder und offene Gespräche über respektvolles Verhalten stärkt.

Zielgruppen

Die Kampagne richtet sich besonders an Personen, die im Alltag eine Vorbildfunktion für Jugendliche haben, etwa:

  • Trainerinnen und Trainer in Sportvereinen
  • Jugendleiterinnen und Jugendleiter
  • Verantwortliche in Vereinen und Jugendtreffs
  • Vertreterinnen und Vertreter von Gemeinden
  • Ehrenamtliche in Organisationen (z. B. Feuerwehr oder Vereine)

Diese sogenannten „analogen Role Models“ sollen aktiv mit Jugendlichen über respektvollen Umgang, Grenzen und Gleichberechtigung sprechen.

Angebote und Materialien

Auf der Kampagnenplattform werden verschiedene Unterstützungsangebote bereitgestellt, unter anderem:

  • Informationsmaterialien und Checklisten zum respektvollen Umgang
  • Rechtsinformationen und Begriffserklärungen zu Themen wie Sexismus oder Grenzüberschreitungen
  • Vorlagen für Social Media und Veranstaltungen
  • Kontakte zu Beratungs- und Hilfsstellen

Diese Materialien helfen Gemeinden, Vereinen oder Veranstaltern dabei, ihre Einrichtungen bewusst als „Safe Space“ für junge Menschen zu gestalten.

Grundgedanke

Die Initiative geht davon aus, dass Gewaltschutz bereits im Alltag beginnt: Respektloses Verhalten, abwertende Kommentare oder sexualisierte Witze können erste Schritte in Richtung Grenzüberschreitung sein. Deshalb soll eine Kultur entstehen, in der solche Situationen früh erkannt und angesprochen werden.

Weitere Informationen zur Kampagne sowie Materialien finden Sie unter:
https://checkdenrespekt.at