Kabarettist Günther Lainer diskutierte mit Ernährungsberater

Günther Lainer und Christian Putscher sorgten beim Sallingberger Kulturverein „wos da wö“ mit ihrem Programm „WurstSalat“ für viel Spaß und lösten gleichzeitig alte Ernährungsmythen auf.

Die vielen Besucher der Kulturbühne im Pfarrstadl wurden erstmals vom neuen Obmann Andreas Weidenauer begrüßt. Günther Lainer meinte eingangs, als sich Christian Putscher als dessen Ernährungsberater vorstellte: „Das ist geschäftsschädigend, nenne mich einfach Freund!“ Lainer weiter: „Sie können heute etwas erfahren über Essen und Ernährung, weil bei mir ist es schon zu spät.“ Und zu Putscher: „Wir sind von Natur aus Feinde – in der Serengeti hätte ich dich gefressen.“

Christian Putscher stellte fest: „Du hast zu viel Muskelersatzgewebe!“ Der Ernährungswissenschaftler erläuterte dann anhand von drei Rollups das ABC der Ernährung und entkräftete so manche Vorurteile – immer wieder unterbrochen von witzigen Kommentaren seines Kabarett-Partners.

Im zweiten Teil erzählten beide von einem Besuch bei einer Glaubensgemeinschaft und verlasen amüsante Gebete aus deren Glaubenslob. Es folgte eine amüsante Diskussion zwischen dem „Bürgermeister“ Günther Lainer und Christian Putscher über ein gesundes Buffet nach dessen Ernährungs-Vortrag. Beim Besuch in der Ordination des Ernährungsberaters, der Diäten ablehnt, berichtete Günther Lainer: „Ich habe zwei Diäten gemacht, weil von einer werde ich nicht satt.“ Und zur Überraschung erklärte Christian Putscher anhand von Menüfolgen, wie man durch Essen abnehmen kann.

Mit „WurstSalat“ boten Lainer und Putscher eine originelle und humorvolle Mischung aus Spaß und Information rund ums Essen, bei der das Publikum viel zu lachen hatte. Aber auch Christian Putscher selbst konnte einen Lachkrampf nicht unterdrücken. Dementsprechend war das Fazit von Günther Lainer am Schluss: „Das Wichtigste beim Kabarett ist, dass das Publikum lacht und nicht der Kabarettist!“

Nach der Vorstellung: Christian Putscher (Mitte) und Günther Lainer mit Verantwortlichen vom Kulturverein „wos da wö“: Tontechniker Fritz Trondl, Alexandra Buchinger, Johann Allinger, Lichttechniker Peter Weinmann, Obmann Andreas Weidenauer (v. l.).

Bericht und Foto: Reinhard Hofbauer (NÖN)