NachbarschaftsKultur: Gemeinsam für mehr Miteinander

Bei der Generalversammlung der NachbarschaftsKultur am 30.06.2026 wurde auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr 2026 zurückgeblickt. Die Zusammenführung der bisherigen Regionen Nord, Mitte und Süd hat sich organisatorisch gut bewährt und ermöglicht eine noch bessere Zusammenarbeit in den Gemeinden.

Die Fahrdienste bleiben ein wichtiger Bestandteil der NachbarschaftsKultur. Durch verstärkte Fahrgemeinschaften können mehrere Personen gemeinsam unterstützt werden. Gleichzeitig wird darauf geachtet, dass Fahrten möglichst regional durch Ehrenamtliche aus der eigenen oder einer benachbarten Gemeinde übernommen werden.

Neben den Fahrdiensten wurden zahlreiche Begegnungsangebote weitergeführt und erweitert. Dazu zählen unter anderem MahlZeit, Bewegungsgruppen, Erzählcafés, Geburtstagsfrühstücke, die neuen „Ankerpunkte“ zum Thema Demenz und viele weitere. Diese Angebote schaffen Begegnung, fördern soziale Kontakte und stärken das Miteinander in unseren Gemeinden.

Auch in Zukunft stehen neue Projekte im Mittelpunkt: Ein regionaler Veranstaltungskalender, Begegnungsbänke, der Ausbau des „WissensSchatz – VermittlungsPlatzes“ und ein geplanter Gesundheitspass sollen dazu beitragen, Menschen noch besser zu vernetzen und die Gemeinschaft weiter zu stärken.

Im Rahmen der Generalversammlung betonte Univ.-Prof. Dr. Franz Kolland von der Karl Landsteiner Privatuniversität die große Bedeutung der Nachbarschaftshilfe im ländlichen Raum. Die NachbarschaftsKultur leiste einen wertvollen Beitrag zur sozialen Versorgung, zur Bewältigung des demografischen Wandels und zur Lebensqualität in den Gemeinden.

Ein besonderer Dank gilt allen Ehrenamtlichen, Gemeinden und Unterstützerinnen und Unterstützern, die mit ihrem Engagement zeigen: Gelebte Nachbarschaft macht unsere Region stärker.

Foto: © Verein NachbarschaftsKultur